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Detailansicht einer Anlage Visisort-T zur maßlichen und attributiven Inspektion und Sortierung. Die Teile werden in unterschiedlichen Lagen zugeführt und entsprechend beleuchtet
Im Frühjahr 2010 ist die C-Messtech als neuer Lohnsortierer am Markt angetreten. Bei der 100-%-Kontrolle von komplexen Serienteilen aus Schüttgut profitiert das Lorcher Unternehmen von Visicontrols Prüf- und Sortieranlagen, die sich mit geringen Rüstzeiten einstellen sowie schnell auf neu auftretende Prüfaufgaben umstellen lassen.
Detailansicht einer Anlage Visisort-T zur maßlichen und attributiven Inspektion und Sortierung. Die Teile werden in unterschiedlichen Lagen zugeführt und entsprechend beleuchtet
Auch komplexe Teile werden ohne Leistungsverlust in ihren verschiedenen Lagen optimal beleuchtet

Automatische 100-Prozent-Prüfung trotz hoher Teilekomplexität

„Häufig werden wir mit der Inspektion von Teilen konfrontiert, die durch ihre komplexe Geometrie eigentlich lagerichtig und in der richtigen Orientierung zugeführt werden müssten", umreißt Arthur Cibis die Anforderung an seine Mess- und Prüftechnik. „ Eine solche Zuführung und Vereinzelung ist für uns aber nicht wirtschaftlich umsetzbar."

Hilfe versprachen Visisorts modular aufgebaute Inspektionsanlagen, die mit unterschiedlichen und wechselweise einsetzbaren Optiken und Kameras ausgestattet werden können. Damit ist es möglich, Teile in unterschiedlichen Lagen zu erfassen und ein für diese Lage abgestimmtes Beleuchtungsszenario zu schaffen.

Möglich wird dies durch die Beleuchtungssteuerung LC-50, die vier Gruppen von LEDs mit zwei Stromstärken separat ansprechen kann. Mehrere Kameras können an eine Beleuchtungssteuerung angeschlossen werden und eine Kamera kann mehrere Beleuchtungssteuerungen in einer Inspektionsanlage steuern. Durch diese Kombinationsvielfalt ergibt sich eine große Anzahl von möglichen Beleuchtungsszenarien – trotz überschaubarer Anzahl der Kameras.

„Nach einem Jahr haben wir nun 6 Anlagen im Haus, die mit Bildverarbeitung unterschiedliche Teile aus Metall und Kunststoff maßlich und attributiv vermessen", erklärt Cibis. Dazu gehören im Kunststoffbereich attributive Merkmale wie Anspritzpunkte, Vollständigkeit der Ausspritzung, Gratbildung und Schwimmhäute. Bei Metallteilen sind dies zum Beispiel die Anwesenheit von Gewinden oder Grat- und Spanfreiheit.

„Wir setzen unterschiedliche Transfermethoden ein, um die Teile vor den Kameras zuverlässig zu positionieren", ergänzt Visicontrol-Geschäftsführer Albert Schmidt. Bei flachen, stabil liegenden Teilen bieten Glastelleranlagen vom Typ Visisort-T die besten Möglichkeiten, um hohe Prüfraten bis 600 Teile pro Minute zu erreichen. Die Glasrutschenanlagen Visisort-S eignen sich besonders für zylindrische Teile mit Leistungen bis zu 200 Teile pro Minute.

Die Systeme erlauben Maßprüfungen mit unterschiedlichen Bildfenstern, die auf die Teilegröße angepasst sind. Hierfür sind die Anlagen mit telezentrischen Stationen ausgerüstet. Die Bestimmung der Messmittelfähigkeitsparameter der Systeme zum Nachweis der Eignung kann mit Unterstützung der Software jederzeit selbst durchgeführt werden. „Dies ist für uns und unsere Kunden eine Vertrauen schaffende Option", erläutert Cibis das Software-Feature.

„Neben den sortierten Teilen möchte unser Kunde natürlich auch die Rückmeldung über die Ausfallgründe", beschreibt er eine weitere Anforderung. Alle Ergebnisse stehen daher vollständig über Datenschnittstellen zur Verfügung. Einfache Reports können als PDF ausgegeben werden.

Visicontrol GmbH www.visicontrol.com

31.08.2011


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