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Becker Stahl-Service verarbeitet Coils zu Metallbändern, die etwa zu Autodächern und Kofferraumdeckeln werden
Mit der Software Infor Barcode ist Becker Stahl-Service in der Lage, sämtliche Buchungsprozesse im Lager und in der Produktion an die Bedürfnissituation anzupassen und mit den WLAN-Scannern direkt online zu erfassen.
Becker Stahl-Service verarbeitet Coils zu Metallbändern, die etwa zu Autodächern und Kofferraumdeckeln werden
Flexible Etikettierung von Aufträgen via ERP-System

Reibungslose Abstimmung zwischen Lager und Produktionsplanung

In den Hallen der Becker Stahl-Service lagern permanent mehr als 200 000 Tonnen Stahl. Das Unternehmen verarbeitet Coils unterschiedlicher Materialtypen zu Metallbändern, die zu Autodächern und Kofferraumdeckeln oder Garagentoren, Fensterbeschlägen oder Führungsschienen werden. Die Auftragslage ist derart gesund, dass an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr produziert wird. Auch der personelle Zuwachs von 200 auf 400 Mitarbeiter innerhalb der letzten zehn Jahre spiegelt das enorme Geschäftswachstum wider.

Seit 1999 setzt der mittelständische Stahlspezialist auf Infor ERP Baan IV, 2009 entschied sich Becker dann für eine Modernisierung. „Wir wollen unser ERP-System an unsere Struktur anpassen und in Zukunft mehr Funktionalitäten bereits im Standard abbilden können", erläutert IT-Leiterin Hannelore Heine. Vor allem die Optimierung der Auftragssteuerung als auch Produktions- und Logistikprozesse standen im Mittelpunkt. Dafür setzt man auf Infor ERP LN.

Für eine reibungslosere Abstimmung zwischen Lagerhaltung und Produktionsplanung setzt Becker Stahl-Service auf das Zusatzmodul Infor Barcode. „Früher reichte mehr oder minder die Abwicklung per Lieferschein. Heute erwarten unsere Kunden die flexible Etikettierung von Aufträgen. Mit Infor Barcode sind wir jetzt in der Lage, sämtliche Buchungsprozesse im Lager und in der Produktion an diese Bedürfnissituation anzupassen und mit den WLAN-Scannern direkt online zu erfassen", so Heine.

So werden sämtliche Coils bei Anlieferung sofort gescannt und Informationen wie Materialstärke, -beschaffenheit und Lagerposition per WLAN-Scanner gespeichert. Bisher konnten diese Infos nur zeitversetzt an die Produktion übermittelt werden. „So konnte es passieren, dass die Produktion bis zu zwei Stunden auf Material wartete, das sich schon längst im Lager befand. Dieses Problem werden wir mit der WLAN-Scanner-Lösung künftig nicht mehr haben", freut sich die IT-Leiterin. Darüber hinaus ist der Stahlspezialist nun in der Lage, die einem Auftrag zugehörigen untergeordneten Fertigungsaufträge zu identifizieren und auf einen Blick einzusehen.

Infor Global Solutions Deutschland GmbH www.infor.de

30.11.2010


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