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Dank der Chemikalien- und hitzebeständigen HF-Transponder ist eine Identifikation der Körbe trotz der Belastung durch Temperatur und Reinigungsmittel dauerhaft möglich
Wie RFID-Lösungen bei der Echtzeit-Prozessüberwachung helfen, zeigt eine Automatisierungslösung für die Behandlung von verfetteten, verschmutzten oder verunreinigten Teilen.
Dank der Chemikalien- und hitzebeständigen HF-Transponder ist eine Identifikation der Körbe trotz der Belastung durch Temperatur und Reinigungsmittel dauerhaft möglich
Maschine erkennt, ob die Teile bereits bearbeitet wurden

Robuste RFID-Tags geleiten Körbe

Bei einer Anlage mit mehreren Rollenbahn-, Beschickungs- und Entnahmesystemen rund um Kastenwaschanlagen werden die 600 Edelstahlkörbe, die die Teile transportieren, in den Waschanlagen Temperaturen bis 80 °C und Kohlenwasserstoffreinigungsmitteln sowie Ultraschall und Vakuum ausgesetzt.

Die Anlagen sind im Dauerbetrieb und müssen weitgehend autonom betrieben werden. Eventuelle manuelle Eingriffe wie das Vorziehen einzelner Körbe oder das Wechseln auf andere Waschanlagen und Fördersysteme sollen aber ohne großen Schulungsaufwand möglich sein.

Alle Körbe wurden daher mit speziell gekapselten HF-Transpondern ausgestattet, die bei der Beladung über Handheld-Programme mit den Auftragsdaten beschrieben werden. Anhand dieser Daten werden die Körbe identifiziert und durch die Arbeitsgänge gesteuert. Sowohl bei der Handauflage wie auch jeweils vor und hinter den Bearbeitungsmaschinen werden die Daten der Körbe mit Antennen gelesen.

Die Datenübergabe erfolgt anschließend über das integrierte Automatisierungs-Gateway. Durch eine Profibus-Netzwerkarchitektur wird eine weitgehend echtzeitnahe Datenweitergabe erreicht. Die Quittung und die Bearbeitungsdaten werden nach der Maschine wieder via RFID-Middleware und Reader auf den Korbtransponder übertragen.

Anhand der Transponderdaten wird am Ende der Förderstrecke ein Bearbeitungsprotokoll erstellt. Jeder Korb hat damit auf Papier und elektronisch im Transponder das Bearbeitungsjournal mit Datum/Uhrzeit und Maschinen-ID jedes Bearbeitungsschrittes, und der gesamte Vorgang ist revisionssicher nachvollziehbar.

Vorteil: Die Körbe können beliebig von den Förderstrecken genommen und wieder aufgelegt werden. Anhand der Transponderdaten erkennt jede Maschine, ob und wie der Korb bereits bearbeitet wurde. Menschliche Fehler, die in der Vergangenheit immer wieder zu Doppelbehandlungen oder Abbruch der Weiterbearbeitung geführt haben, werden vermieden: Nur wenn alle Daten stimmen, erfolgt die Bearbeitung, ansonsten wird der Korb ohne Bearbeitung weitertransportiert. Da jeder Korb die Arbeitsplandaten direkt mitliefert, ist eine flexible Aufteilung der Fertigungslose auf die Waschstraßen ohne Umplanungen möglich.

Harting Technologiegruppe www.harting.com

31.03.2011


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