- Über das mobile Bedienen und Beobachten seines automatisierten Rohwarenlagers in Bremerhaven verringert der norddeutsche Tiefkühlkosthersteller Frosta seine Ausfallzeiten.
Tiefkühllager wird mobil via Blackberry überwacht
Das Rohwarenlager besteht aus einer Fördertechnikanlage und vier Regalbediengeräten (RBG). Auf jedem RGB befindet sich eine S7-300, die über Profibus mit einer Kopfmaschine (S7-400) verbunden ist. Die Visualisierung wiederum kommuniziert über Profinet mit der Kopfmaschine. Meldungen, die für den reibungslosen Ablauf im Rohwarenlager erforderlich sind, liefen bislang ausschließlich im Leitstand auf. Entsprechend waren Mitarbeiter, die Aktionen an anderer Stelle ausführen mussten, von allen weiteren Informationen abgeschnitten.
Um zeitnah und ohne Umwege auf Störungen reagieren zu können, sollten daher die Mitarbeiter Störungsmeldungen von jedem Ort aus empfangen können. Gelöst wird dies über eine direkte Übermittlung von Störungen an Blackberry Endgeräte durch Einsatz von Extend 7000.
Jeder verantwortliche Mitarbeiter hat ein Blackberry mit der entsprechenden Software erhalten. Unter Berücksichtigung der eingestellten Eskalation sendet der Systemserver nun die Daten direkt an die mobilen Endgeräte. Damit verfügt der Mitarbeiter über ein vollwertiges mobiles Scada-System, das Produktionstechnikern, Überwachungspersonal und Management ermöglicht, die Herstellungsabläufe permanent zu beobachten und im Störungsfall direkt mobil in die Abläufe einzugreifen. So werden lange Wege- und Ausfallzeiten vermieden.
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