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40 Mitarbeiter fertigen in Wilflingen am Fuß der Schwäbischen Alb rund 4000 verschiedene Drehteile im Millimeterbereich
Beim schwäbischen Drehteilehersteller Hermann werden wichtige Geschäftsprozesse mit der ERP-Branchenlösung Majesty gesteuert. In diese wurde das Maschinendatenerfassungssystem MDE-8000 integriert. „Mit dem grafischen Leitstand konnten wir die Produktionsabläufe optimieren" , so Geschäftsführer Guido Hermann.
40 Mitarbeiter fertigen in Wilflingen am Fuß der Schwäbischen Alb rund 4000 verschiedene Drehteile im Millimeterbereich
Alle Unternehmensdaten werden in einer Datenbank geführt

ERP und MDE – eine gute Verbindung

Die Hermann GmbH & Co. KG aus Wilflingen produziert Präzisionsdrehteile nach kundenspezifischen Vorgaben inklusive Oberflächenbehandlung. 40 Mitarbeiter fertigen rund 4000 verschiedene Drehteile im Millimeterbereich für Unternehmen aus der Elektrotechnik, Feinmechanik oder Medizintechnik. Alle wesentlichen Geschäftsprozesse – von der Auftragsabwicklung bis zur Nachkalkulation – werden mit der auf die Anforderungen der Drehteilehersteller konzipierten ERP-Branchensoftware Majesty der Spaichinger UB-Software gesteuert.

„Eine weitere Optimierung der Produktion haben wir uns von einem schnelleren Informationsaustausch zwischen Produktionsmaschinen und Verantwortlichen versprochen. In erster Linie wollten wir eine bessere Kontrolle über die Fertigungsprozesse erreichen, so dass Engpässe an einzelnen Maschinen oder Kapazitätsprobleme bereits im Vorfeld erkannt werden können", so Hermann.

Daher entschied er sich für den Einsatz eines Maschinendatenerfassungssystems. „Diese Lösung brachte uns aber nicht den gewünschten Erfolg. Wir waren einmal mit der Leistungsfähigkeit sehr unzufrieden, es kam öfter zu funktionellen Schwierigkeiten, Fehlern oder langen Ausfallzeiten. Zudem verursachte die fehlende Integration in unser ERP-System Doppelerfassungen."

Daher fiel der Entschluss, das System abzulösen – auch weil UB inzwischen das von FS aus Villingen-Schwenningen entwickelte Maschinendatenerfassungssystem MDE-8000 in sein ERP-System direkt integriert hatte. UB-Geschäftsführer Uwe Bader: „Probleme, die bei der Anbindung von MDE/BDE an ERP-Systeme über Schnittstellen entstehen können, vermeiden wir: Alle Unternehmensdaten werden in einer Datenbank geführt."

Über den grafischen Leitstand werden heute alle Betriebsabläufe gesteuert und überwacht. „Was wir früher mit Steckkärtchen eingeplant und verschoben haben, läuft heute mit wenigen Handgriffen auf dem Monitor. Aufgrund der ERP-Integration bietet der Leitstand einen direkten Zugriff auf Kalkulations- und Materialdaten, was eine umgehende Auskunftsmöglichkeit auch bei kurzfristigen Kundenanfragen bewirkt", erläutert Hermann.

MDE-8000 erfasst die Maschinen-, Zustands- und Prozessdaten und visualisiert sie am Leitstand. Verschiedene Farben kennzeichnen die einzelnen Zustände der Fertigungsaufträge. Die Maschinen werden entsprechend ihren Zuständen (rüsten, produzieren, unterbrochen) eingefärbt. Ein Klick auf ein Symbol in der Maschinenspalte stellt Plan- und Istdaten des laufenden Auftrags gegenüber. Darüber hinaus gibt der Hallenspiegel einen Überblick über den Maschinenpark auf dem Bildschirm. Zudem wird sichtbar, was in der Produktion geplant ist, welche Projekte bereits begonnen haben, wie hoch der Fertigstellungsgrad ist, wie es um die Auslastung steht, wo Engpässe und wo es freie Kapazitäten gibt.

UB-Software Entwicklungs- und Vertriebs-GmbH www.ub-software.de

FS Gruppe www.fs-gruppe.de

30.07.2010


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