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Zu Beginn wurde zunächst der Formatteiletransport automatisiert
Bei einem Schweizer Hersteller von Naturkosmetik und Pharmaprodukten hilft das flexible fahrerlose Transportsystem Unitr von MT Robot, ungeliebte Tätigkeiten zu automatisieren.
Zu Beginn wurde zunächst der Formatteiletransport automatisiert
Es gibt viele Aufgaben, die ungern gemacht werden oder Kosten verursachen

Kosmetikhersteller automatisiert Transportaufgaben in der Produktion

Bei der Optimierung der Geschäftsprozesse taucht immer wieder die gleiche Frage auf: Wo kann noch etwas automatisiert werden, ohne dabei die Flexibilität zu riskieren? Eine grundlegende Analyse des Schweizer Kosmetikherstellers sollte zeigen, wo noch Potenziale liegen könnten.

Im ersten Schritt wurden dazu alle Aufgaben erfasst, die momentan manuell durchgeführt werden und bislang aus dem typischen Raster der Automation herausfallen. Dabei wurden untersucht: Welche Zeiten fallen bei den Fachkräften für Hilfsprozesse an? Welche manuellen Transportmittel sind im Einsatz? Welche Aufgaben werden ungern durchgeführt, weil sie monoton oder schmutzig sind?

Es stellte sich heraus, dass es eine Vielzahl an Aufgaben gibt, welche ungern gemacht werden, einen Einfluss auf die Qualität haben oder Kosten verursachen, beispielsweise:

· Post- und Pakettransport ,

· Laborprobenhandling,

· Formatteile-Transport,

· Fußbodenreinigung,

· Ver- und Entsorgungs-Transporte.

Zwar war das Volumen der einzelnen Aufgaben recht gering, doch bietet Unitr eben die Möglichkeit, mit einem einzelnen mobilen System, unterschiedliche Aufgaben zu übernehmen. Da traf es sich gut, dass MT Robot ohnehin gerade auf der Suche nach einer Referenzanlage war.

Zu Beginn sollte als Referenzprojekt nur eine Anwendung umgesetzt werden: Die Entscheidung fiel auf den Transport der Formatteile. Das sind Teile, die bei einem Produktwechsel für den Umbau der Produktionsmaschine notwendig sind. Damit diese nahe an der Maschine sind, wurden die mitunter recht großen Teile bislang in speziellen Formatteilschränken direkt im Produktionsumfeld abgelegt. Die großen Lagerschränke hatten sich aber schon länger als Raumfresser herausgestellt.

Innerhalb eines Monates wurde daher ein Stapler-Modul entwickelt, so dass Ende Januar 2011 die Anlage aufgebaut und die Inbetriebnahme erfolgen konnte. Die Stahlschränke konnten dank des mobilen Transportsystems entfernt werden, so dass nun wesentlich mehr Raum für die Produktion zur Verfügung steht.

MT Robot AG www.mt-robot.com

29.07.2011


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