Nietmodul spart Energie
Seine Standardkomponenten für die automatisierte Produktion hat Pfuderer mit einem mechatronischen Nietmodul erweitert, das eine Qualitätssicherung integriert hat: Vor und nach dem Nietprozess wird die Höhe des Niets gemessen. Gegenüber Nietverfahren mit pneumatischem Antrieb ermöglicht das mechanische Verfahren hohe Taktzahlen (60 Takte/min für Nietdurchmesser von 4 mm) bei reduzierten Energiekosten: Bezogen auf einen Nietdurchmesser von 4 mm und einer Zustellung der Nietmaschine von 20 mm spart das Modul über eine Stückzahl von 10 Mio. Nietungen rund 10 000 Euro an Energiekosten ein. Verantwortlich dafür ist der 10-fach bessere Wirkungsgrad von servomechanischen Antrieben.
Der Antrieb des Nietmoduls erfolgt kurvengesteuert. Die Nietkraft wird über einen Kniehebel erzeugt und ersetzt das zeitraubende und teure Befüllen großer Pneumatikzylinder mit Luft. Zusätzlich setzt die Nietmaschine durch den Kurvenantrieb weich auf dem Niet auf und trägt zu einer hohen Verfügbarkeit bei. Mit Baukasten können Nietungen vertikal von oben und von unten, horizontal von links und von rechts, einseitig mit zustellbarem Gegenhalter oder beidseitig vorgenommen werden.
Pfuderer Maschinenbau GmbH www.pfuderer.de
