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Die Spannsysteme von Erowa garantieren dem Unternehmen Kolb zwei bis drei µm Genauigkeit
Mit seiner Teilefertigung konzentriert sich das bayrische Unternehmen Kolb CNC immer mehr auf komplette Baugruppenmontagen und den Werkzeug- und Formenbau. Entsprechend achtet man darauf, dass die Maschinen kontinuierlich im Einsatz sind. Deshalb wurde jetzt bereits der dritte Robot Easy ERE von Erowa geordert. So vereint der 20-Mann-Betrieb bei der CNC-Teilefertigung Präzision mit Produktivität.
Die Spannsysteme von Erowa garantieren dem Unternehmen Kolb zwei bis drei µm Genauigkeit
20-Mann-Betrieb will mit Automatisierung schneller werden und zusätzliche Aufträge abarbeiten

Werkzeugbau: Automation fertigt nachts mannlos

Die Wirtschaftskrise hat Geschäftsführer Sebastian Kolb dafür genutzt, sich für den Aufschwung zu rüsten. So investierte er in ein Universalbearbeitungszentrum C 30 von Hermle, das er vor allem für den expandierenden Bereich des Werkzeugbaus nutzen will. Bestückt werden soll sie von einem Robot-Easy-System – das dritte. Für die Teilefertigung hatte Kolb bereits vor sechs Jahren den ersten Robot Easy installiert, zwei Jahre später kam der zweite. Die beiden Robot-Systeme sind jeweils an zwei DMU 50 Evolution angebunden.

Kolb will die Automation nutzen, um nachts mannlos zu fertigen: Wir werden daher tagsüber Prototypen oder Kleinserien fertigen und die Langläufer sowie größere Serien in die Nacht verschieben." Denn der Preiskampf habe enorm zugenommen und auch die Lieferzeiten würden immer kürzer. „Ohne Automatisierung kann man da nicht mehr mithalten."

Außerdem will er künftig das Equipment auch für das Erodieren nutzen. „Das bringt uns nicht nur höhere Produktivität, sondern auch mehr Flexibilität." Laut Kolb werden in kleineren Unternehmen die Kosten oft unterschätzt. „Wenn man nur kostendeckend arbeitet, reicht das langfristig nicht. Mit der Automatisierung will man nicht nur schneller werden, sondern mit der gewonnen Zeit auch zusätzliche Aufträge abarbeiten."

Ein konkretes Bauteil macht das deutlich. Hatte man vorher für den Wechsel eines Bauteils insgesamt acht Minuten benötigt, ist heute für den eigentlichen Wechsel, mit einer 10-fach Aufspannung, nur noch eine Minute nötig. Bei 1000 Stück im Monat rechnet sich das allemal.

Ein weiterer Aspekt ist die Präzision. So ist Kolb auch mit der Baugruppenmontage für die Halbleiterindustrie beschäftigt und fertigt entsprechende Frästeile in Bad Feilnbach. Bei den nötigen Genauigkeiten von 1/100 mm kommt ihm die automatisierte Zuführung natürlich entgegen. Einerseits ist dadurch eine hohe Wiederholgenauigkeit gewährleistet. Andererseits bleiben die Maschinen über eine lange Zeit auf Betriebstemperatur. Zudem garantieren nach Kolbs Erfahrung die Spannsysteme von Erowa zwei bis drei µm Genauigkeit.

Erowa System Technologien GmbH www.erowa.de

01.02.2012


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