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Die Teile durchlaufen den Bildverarbeitungsbereich auf einer schiefen Ebene mit einem mittleren Durchsatz von ca. 9000 Teilen/Stunde
Mit 11 optoelektronischen Prüfanlagen von Vester kontrolliert der Lohnprüfer und -sortierer Pro-Sort jährlich bis zu 350 Millionen Teile.
Die Teile durchlaufen den Bildverarbeitungsbereich auf einer schiefen Ebene mit einem mittleren Durchsatz von ca. 9000 Teilen/Stunde
Lohnprüfung und -sortierung mit moderner Bildverarbeitung

Qualität für die Kleinteilefertigung

Wenn eine teure Fertigungs- oder Montageanlage wegen eines fehlerhaften Bauteiles angehalten werden muss, dann stehen die Kosten für die Qualitätskontrolle in einem sehr guten Verhältnis zu den Kosten einer stillstehenden Maschine: Denn hier kann der Gesamtschaden schnell mal in die tausende Euro gehen.

Eine Qualitätskontrolle ist also unabdingbar, muss aber nicht unbedingt selbst aufgebaut werden: Wenn die eigenen Kapazitäten ausgelastet sind oder wenn man für komplexere Kontrolltätigkeiten nicht gerüstet ist beziehungsweise auf weitere Investitionen in Kontrollanlagen vorerst verzichten will, kann man auch eine externe Lohnprüfung und -sortierung wie die von Pro-Sort nützen.

Seit dem Umzug in die neue Produktionshalle im Jahre 2008 hat das Unternehmen jährlich bis zu 350 Millionen Teile geprüft. Im Durchschnitt liegt die Prüf- und Sortiersicherheit unter 2 ppm. Dabei bewegt man sich bei den Aufträgen in einem Spektrum von der Kleinserie bis zu großen Chargen in den Hunderttausendern. Hinzu kommt, dass es sich bei rund 20 % der Aufträge um komplexe Teile handelt. Entsprechend der großen Zahl von unterschiedlichen Teilen und oft recht komplexen Anforderungen, hat sich bei Pro-Sort ein umfangreiches Know-how in der Qualitätskontrolle und angewandter Bildverarbeitung angesammelt. Dieses vielschichtige Wissen in der praktischen Prüfarbeit kann sich der Kunde oft gar nicht erwerben.

„Vor und nach jedem durchgeführten Auftrag überprüfen wir an einem Masterteil erneut, ob der geforderte Mittelwert gegeben ist. Das ist zwar mit mehr Aufwand verbunden, aber ein entscheidender Beitrag für den Aufbau einer hohen Kundenzufriedenheit und soliden Vertrauensbasis", berichtet Geschäftsführer und Gründer des noch jungen Unternehmens, Jürgen Schwarz.

Insgesamt 11 optoelektronische Prüfanlagen stehen in seiner aufgeräumten Halle in der Nähe von Pforzheim – alle von ein und demselben Hersteller. Mittelfristig ist sogar die Beschaffung von zwei weiteren Prüfautomaten der Serie Videocheck VVC von Vester Elektronik geplant. Die modular aufgebauten Prüfzellen lassen sich auf unterschiedliche Teile flexibel anpassen. Die PC-basierten Bildverarbeitungssysteme sind mit moderner Kameratechnik ausgestattet. Hohe Bildauflösung und telezentrische Objektive garantieren eine extrem hohe Detailauflösung und Messgenauigkeit bis in den µm-Bereich.

Die Teile durchlaufen den Bildverarbeitungsbereich auf einer schiefen Ebene mit einem mittleren Durchsatz von 9000 Teilen/Stunde, oder auch auf einem Glas-Drehteller mit bis zu 16 000 Teilen/Stunde. Diese Anlagen laufen im Dreischichtbetrieb und wenn nötig auch am Wochenende.

Vester Elektronik GmbH www.vester.de

31.03.2011


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