Login
Optimal abgestimmte Sensorik verbessert die Abläufe einer Anlage und erhöht gleichzeitig die Verfügbarkeit

Die Augen der Automatisierung

Sensoren sind ein essenzieller Bestandteil der Automation im Labor: Denn sie sind nicht nur für die Absicherung der Anlagen, sondern auch zur generellen Automatisierung der stark unterschiedlichen Prozesse nötig.

Die Automatisierung im Labor erfordert nicht nur die Robotik: Komplementär dazu ist auch die Sicherheit für die Anwender von großer Bedeutung. Bei der regelkonformen Umsetzung der Absicherung gilt es, europäische Rechtsgrundlagen wie die Maschinenrichtlinie (MRL) sowie die Normenlage zur Sicherheitstechnik bis hin zur CE-Zertifizierung solcher Einrichtungen und Anlagen zu beachten.

Produkte, Hilfestellungen und Dienstleistungen aus dem Hause SICK können hierbei eine große Hilfe sein. Zu den klassischen Möglichkeiten gehören Sensoren wie Lichtgitter, Lichtvorhänge, Laserscanner oder sichere Kamerasysteme und Türabsicherungen sowie die nötige Steuerungstechnik.

Unter dem Gesichtspunkt der Zusammenarbeit Mensch und Maschine steht dabei stets die Effizienz der Laborautomatisierungstechnik im Vordergrund. Denn eine gut eindesignte Sensorik verbessert die Abläufe einer Anlage und erhöht gleichzeitig die Verfügbarkeit.

Sensoren sind daher nicht nur zur Absicherung, sondern zur generellen Automatisierung der stark unterschiedlichen Prozesse im Labor ein essenzieller Bestandteil. Von der automatischen Erfassung von Barcodes oder Labeln als Ein- und Ausgangsprüfung über die Sensorik am Robotergreifer bis hin zur Glaserkennung und Füllstandkontrolle seien nur einige exemplarische und typische Anwendungen genannt.

Auch Anwendungen wie Kapseln füllen, Tabletten pressen, Blister korrekt bestücken, Spritzen oder Ampullen füllen, Beipackzettel positionieren, Tuben und Tiegel präzise etikettieren und kommissionieren sind Automatisierungsbeispiele aus der Medizintechnik. Dabei wird der gesamte Prozessablauf ganzheitlich von SICK Sensorlösungen begleitet: von Zuführen, Positionieren über Abfüllen, Verschließen, Kennzeichnen, Kontrollieren bis hin zu Fördern und Transportieren.

Sensoren sind quasi die Augen der Automatisierung und daher stets nah am Prozess. Die dabei zum Einsatz kommenden verschiedenen Technologien wie die Lasertechnik, kapazitive Messung, Erkennung von Luminophoren zur Vollständigkeitsprüfung, RFID-Funktags, Entfernungsmessung über Laufzeitverfahren sowie nicht zuletzt die Vision-Technologie spielen eine wichtige Rolle in der Applikation und werden stets passend zu den Anforderungen der Anwendung ausgewählt.

Das folgende Beispiel beschreibt die Rolle von diversen Sensoren bei der automatisierten Befüllung von Roh-Spritzen:

· Ein Reflexions-Lichttaster WTB im Teflongehäuse und Schutzart IP69K erkennt den Spritzen-Tray bei der Zuführung.

· Lichtleiter Einwegsysteme WLL190T überprüfen dann das korrekte Ausfahren der Füllnadeln.

· Ultraschalltaster UC12 wiederum werden bei der berührungslosen Füllstandkontrolle im Stopfentrichter eingesetzt. Der Trichter wird so bis zum Maximumsignal befüllt.

· Miniaturlichttaster stellen die Präsenz des Stopfens sicher.

· Sicherheitsschalter i17 überwachen während des gefahrbringenden Bewegungsvorgangs den Betätiger zur Türabsicherung, wahlweise auch mit Zuhaltung.

· Die Endkontrolle der korrekten Befüllung geschieht mit einem Displacement-Sensor OD Hi, der hochpräzise die Füllmenge misst und die Messwerte auch abspeichert.

Die Sensoren erfüllen dabei höchste Ansprüche in punkto Gestaltung. Stichworte wie Gehäuse durchgängig aus V4A / 316L mit hochwertiger hygienischer Integration ohne Gewinde, Haltewinkel oder Fugen; Bedienelemente aus Edelstahlmembran; Anschlussleitungen ohne Kontakt zum Prozess; Ecolab Zertifikat und HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) Konzepte unterstreichen dabei das wichtige Hygienemanagement.

Olaf Ophoff SICK Vertriebs-GmbH www.sick.de

30.11.2010


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe