Login
Bei Vollauslastung werden täglich bis zu 1950 Fahrzeuge der Modelle Fiesta und Fusion in den Ford-Werken in Köln produziert
Als Generalunternehmer hat 7iD Technologies das Fahrzeugmanagement der Kölner Ford-Werke via RFID innerhalb von drei Monaten automatisiert. Dank RFID hat Ford heute nahezu keine Fehlverladungen mehr zu verzeichnen, konnte die Standzeiten um 20 Prozent verringern und den Auslieferungsprozess um 15 Prozent beschleunigen.
Bei Vollauslastung werden täglich bis zu 1950 Fahrzeuge der Modelle Fiesta und Fusion in den Ford-Werken in Köln produziert
Weitere RFID-Projekte zeichnen sich bereits ab

Fahrzeugmanagement ohne Fehlverladungen

Bei Vollauslastung werden bis zu 1950 Fahrzeuge der Modelle Fiesta und Fusion täglich auf zwei Montagelinien im 3-Schicht-Betrieb in den Ford-Werken in Köln produziert und via Schiff, Bahn und Lkw zu Distributionszentren und Händlern transportiert. Bislang hatte Ford dazu im Fahrzeugmanagement eine Barcode-Technologie im Einsatz, die 7iD durch ein neues RFID-System abgelöst hat.

Heute wird jedes Fahrzeug am Ende der Montagelinie mittels Applikator mit einem RFID-Tag ausgestattet. Dieser Transponder, der auf der rechten hinteren Seitenscheibe des Fahrzeugs platziert ist, enthält eine eindeutige Fahrzeugnummer und weitere wichtige Fahrzeugdaten, wie Produktionsdatum und Bestimmungsort. An neuralgischen Punkten werden die Transponder in der Vorbeifahrt durch fest installierte RFID-Reader ausgelesen.

Beispielsweise kann an Qualitäts-checkpoints bestimmt werden, ob das Fahrzeug in Ordnung und für den Verkauf freigegeben ist. Nur dann erfolgt die Übergabe an die Transport-Logistik mit Bestimmungsort und dem für die Auslieferung bestimmten Distributionskanal. Der RFID-Tag wird mehrere Dutzend Male pro Sekunde detektiert. So kann jedes Fahrzeug über alle Stationen hinweg verfolgt werden, und der aktuelle Fahrzeugstatus ist in Echtzeit verfügbar.

Chris Bartkiewicz, Leiter der Abteilung Manufacturing and Joint Venture Planning, IT Europe, ist zufrieden: „Durch RFID haben wir heute so gut wie keine Fehlverladungen mehr, und unsere Effizienz im Zusammenhang mit Standzeiten und dem Auslieferungsprozess ist erkennbar gestiegen." Daher sind bei Ford bereits weitere Projekte in Arbeit, etwa ein RFID-basiertes Launch-System. Ein Ladungsträgermanagement zur Optimierung von JiT/JiS bei der Lieferung von Fahrzeugteilen auf der Basis von RFID befindet sich in der Pilotphase. Alle europäischen Ford-Fahrzeugwerke werden sukzessive mit dem RFID-Auslieferungssystem ausgerüstet.

7iD Technologies GmbH www.7iD.com

30.11.2010


Weitere Artikel zum Thema
Mehr zu Materialflusstechnik und Logistik Mehr zu Materialflusstechnik und Logistik Mehr zu Identtechniken Mehr zu Identtechniken

Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe