- Im Motorenwerk Chemnitz hat die Volkswagen Sachsen GmbH zwei Fertigungslinien für Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe mit RFID-Systemen von Balluff ausgestattet. So wurde eine automatisierte Identifizierung und zugleich eine komfortable Lösung zur Prozessaktualisierung geschaffen.
RFID optimiert Motorenmontage
In den Fertigungslinien im Motorenwerk Chemnitz sind die RFID-Datenträger in Kunststoffhülsen, die der Verlängerung dienen, untergebracht und mit speziellen M8-Schrauben an den Bauteilen befestigt. Eine weitere Fertigungslinie für Zylinderköpfe ist mit zwei Datenträger-Kreisläufen ausgestattet.
Im ersten Bereich der mechanischen Bearbeitung sind zunächst die Werkstückträger mit RFID-Tags bestückt. Hierbei sind die Datenträger direkt in Spezialschrauben eingelassen, welche fest mit den Werkstückträgern verbunden sind. Im letzten Teil der Fertigung werden die Zylinderköpfe ohne Werkstückträger von Prozess zu Prozess weitergereicht. Dort stehen an den Zylinderköpfen entsprechende Montageflächen zur Verfügung, so dass sich die Schrauben mit den Datenträgern direkt am Werkstück montieren lassen, was wie das Demontieren am Ende vollautomatisch abläuft.
Insgesamt sind in den beiden Linien über 90 Schreib-/Leseköpfe mit 60 Auswerteeinheiten in die Profibus-Netzwerke eingebunden. Dazu befinden sich weit über 2000 Datenträger im Umlauf, die an den Werkstückträgern der Zylinderkopflinie sowie an den Werkstücken selbst immer wieder neu beziehungsweise fortlaufend beschrieben werden.
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