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Trends: Flexible Sicherheitskonzepte, integrierte Qualitätskontrolle und automatisiertes Zuführen

Sensoren bringen Intelligenz in die Automation von Maschinen

Damit Automation auch bei kleinen Losgrößen funktioniert, sind intelligente Lösungen notwendig. Sensoren sind essentielle Bestandteile solcher smarten Konzepte
Damit Automation auch bei kleinen Losgrößen funktioniert, sind intelligente Lösungen notwendig. Sensoren sind essentielle Bestandteile solcher smarten Konzepte
Die Automation von Maschinen steht heute vor einer entscheidenden Frage: „Wie passt Automation zu kleinen Losgrößen?" Gesucht werden daher intelligente Lösungen. Die Aktoren und Sensoren an den Nervenenden der Maschinensteuerung sind die entscheidenden Lösungstreiber.

Heute ist nicht mehr die Leistung auf dem Typenschild gefragt. Sondern es geht um smarte Konzepte: einfaches Be- und Endladen, Messen im System, defekte Werkzeuge erkennen, schnelle Umrüstungen, flexible Sicherheitskonzepte, Qualitätskontrolle im Prozess und geringe Ausfallzeiten.

Als Hersteller industrieller Sensoren spürt SICK die komplette Bandbreite der wachsenden Sensorikbedarfe. Kompetenzcenter erkennen diese Trends und erarbeiten mit den Produktbereichen passende Lösungen. Der Ideengeber dazu ist einerseits die Technologie, den entscheidenden Beitrag leistet andererseits aber der Kunde selbst. Das betrifft nicht nur die Automation der Maschine, sondern auch die Sicherheit der Menschen, die mit ihr in Berührung kommen. Hier gilt es, eine Brücke zu schlagen zwischen hoher Maschinensicherheit sowie flexibler und schneller Fertigung.

Trend 1: Flexible Sicherheitskonzepte

Das Sicherheits-Lichtgitter miniTwin bietet Sicherheit, die ein Eingreifen in die Maschine sicher detektiert, aber den Arbeitsablauf kaum stört und mit geringem Platzbedarf auskommt: Es beinhaltet sowohl Sende- als auch Empfangseinheiten in einem Gehäuse. Durch die spiegelverkehrte Anbringung wird aus zwei „ Mini-Stangen" ein Miniatur-Sicherheitsgitter. Kaskadiert man mehrere zu einer U-förmigen Anordnung, dann ist ein linearer Arbeitsfluss ohne unnötige Hinein- und Herausbewegungen gegeben.

Auch kamerabasierte Lösungen, wie die Sicherheits-Kamera V300, die auf einen Reflektorstreifen schaut, bietet neue Lösungsmöglichkeiten. Insbesondere die Steuerung FlexiSoft ist hier ein echter Trendsetter. Einfachste Erweiterungsmöglichkeiten und eine kostenlose Konfigurationssoftware mit Funktionen bis hin zur Stillstandsüberwachung geben dem Maschinenkonstrukteur schnelle Lösungen an die Hand. Eine FlexiSoft lässt sich leicht mit drei weiteren verbinden und spricht auch die Sprache der vorhandenen Maschinensteuerung.

Trend 2: Integrierte Qualitätskontrolle

Eine manuelle, nachgelagerte Qualitätskontrolle ist bei kleinen Losgrößen eine Herkulesaufgabe. Notwendige Schritte, um die richtige Prüfvorschrift anzuwenden und die Prüfanlage zu rüsten, können aber vermieden werden. Präzisions-Messsysteme auf Basis von Lichttriangulation wie der OD Precision können ohne taktile Berührung mit dem Werkstück Genauigkeiten im Mikrometerbereich erzielen. Glänzende Oberflächen sind dabei kein Problem. Zur Messung von z. B. Durchmessern werden die Messergebnisse mehrerer Messköpfe sofort im System entsprechend verrechnet.

Eine Sichtkontrolle ist in vielen Fällen eines der einfachsten Mittel zur Qualitätskontrolle. Dank moderner Vision-Sensoren ist dabei die Zeit der komplexen Programmierung durch Spezialisten vorbei. Im Inspector I40 beispielsweise arbeitet ein einfacher Objektfinder, der mit der PC-Maus über Schieberegler konfiguriert werden kann. Bis zu 32 Inspektionsbereiche, die genaue Details analysieren, geben sofort die Entscheidung „OK" oder „NICHT OK" aus.

Trend 3: Automatisiertes Zuführen

Beim automatischen Zuführen muss es nicht immer gleich die Königsdisziplin „Griff in die Kiste" sein, die zwar in vielen Applikationen sehr gut funktioniert, aber dennoch nicht auf alle Anwendungen oder Teile übertragbar ist. Die Grundlage für das Greifen von geordneten oder ungeordneten Bauteilen ist aber in vielen Fällen eine Kameralösung. Den Einstieg bietet auch hier ein Vision-Sensor, der Inspector P30, zur Lageerkennung von Teilen. Neben den Koordinaten wird auch der Rotationswinkel berechnet und ausgegeben.

Zur Königsdisziplin führt der Weg in Richtung 3D-Kameras. Hier ist SICK einer der Pioniere mit vielen grundlegenden Ideen. Die Smart-Kamera IVC-3D beinhaltet bereits den Bildaufnehmer, den Rechner und den Linien-Laser zur Triangulation. Systemintegratoren bringen das notwendige Know-how z. B. für die Ansteuerung eines Belade-Roboters mit.

Auch mit Hilfe des Lichtlaufzeitscanners LMS400 lassen sich bei entsprechender Bewegung 3D-Tiefenbilder ermitteln, die zum automatisierten Greifen von Teilen schon vielfach in Applikationen genutzt wurden.

Andreas Behrens SICK Vertriebs-GmbH www.sick.de

16.05.2011


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