- Im italienischen Chieve röstet Madi Ventura pro Stunde mehr als 2,5 Tonnen Nüsse und Pistazien, 12 vollautomatische Linien verpacken sie. Für eine 13. Linie installierten die Italiener den Röntgen- scanner XRE und die Kontrollwaage CWE 1500 von Bizerba.
Dynamische Waage prüft jede Tüte
Der Röntgenscanner ist der Verpackungsmaschine nachgeschaltet, um verschmutzte Packungen aussortieren zu können. Das Gerät erkennt Fremdkörper aus Glas, Stein, Metall und PVC, die die Röntgenstrahlen anders absorbieren als das umgebende Produkt. „ Der XRE erreicht besonders bei salzigen Produkten eine wesentlich höhere Detektionsgenauigkeit als Metalldetektoren, da er keine Probleme mit der Eigenleitung des Salzes hat", erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba.
Dann geht es ans Verwiegen: Einige Produktionslinien des Werkes ermitteln das Füllgewicht teilweise noch manuell. Mitarbeiter legen dabei die einzelnen Produkte auf eine Waage und übertragen die Werte abends in Excell-Tabellen. So konnten aber trotz des hohen Arbeitsaufwandes nur drei Prozent aller produzierten Packungen berücksichtigt werden, zudem lagen die Ergebnisse nicht in Echtzeit vor, sondern erst 24 Stunden später. Der CWE-Checkweigher hingegen kontrolliert im Durchlaufbetrieb das Gewicht jeder einzelnen Tüte, scheidet fehlgewichtige Packungen mit Pushern aus und übermittelt die Daten in Echtzeit an die EDV.
Auf großen Zuspruch stieß der CWE nicht zuletzt aufgrund seines flexiblen Displays auf Italienisch, seiner hohen Durchsatzleistung von bis zu 400 Packungen pro Minute und der geringen Geräuschentwicklung. Da Madi Ventura aber auf den Faktor Mensch nicht verzichten und weiterhin manuelle Stichprobenkontrollen durchführen möchte, wurde zusätzlich ein Arbeitsplatz mit einer statischen Tischwaage und dem Terminal ST installiert, ebenfalls mit einer direkten Datenübertragung zur EDV.
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