Vom Bedarf zur Lösung

Viele Produkte der Biotechnologie werden heute in kleinen Stückzahlen produziert – im Labormaßstab und in aufwändiger Handarbeit. Doch in dem Maße, in dem die Produkte der Biotech-Industrie zur Marktreife gelangen und die Nachfrage nach ihnen steigt, werden die Unternehmen auch neue Produktionsverfahren entwickeln müssen. Automatisierungslösungen werden in der Branche in Zukunft große Bedeutung erlangen, etwa für Zellkulturen, Implantate mit Biotech-Beschichtungen oder molekulare Diagnostikchips. Auch in der Medizintechnik steigt der Bedarf an effizienter Produktionstechnik.

Ziel des Expertenforums zum Thema "Vom Bedarf zur Lösung: Der richtige Weg zur flexiblen Automatisierung im Labor" war es, den Nutzen aufzuzeigen den die Automation für Labore in Anwendungsbereichen wie Analytik, Diagnostik, Probenvorbereitung, Pipettieren, und Anlegen von Zellkulturen bietet.

Tagungsreader

Programm

Hier finden Sie die Vortragspräsentationen (soweit vorhanden):

BioRegio STERN Management

Boehringer Ingelheim Pharma

Kawasaki

Stäubli Tec-Systems

YASKAWA Europe


Impressionen


Unsere Partner 2014


rechts: High Throughput Screening Anlage
Enge Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern, Technikern und IT-Spezialisten bringt viele Vorteile

Boehringer Ingelheim: In-House-Automation als Wettbewerbsvorteil für die Forschung

Seit nunmehr über 20 Jahren entwickeln Ingenieure und Techniker bei Boehringer Ingelheim am Standort Biberach kundenspezifische Automatisierungslösungen für Forschung und Entwicklung.
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Scara- und Knickarmkinematiken von Stäubli sind bereits in Standardausführung für den Einsatz in Reinräumen geeignet
Geschlossene Bauform und patentierte Antriebstechnik sind entscheidende Qualitätsmerkmale

Im Labor zuhause: Roboter-Portfolio setzt Benchmark in der Laborautomation

Spricht man über Life Science-Applikationen, denkt man an Stäubli. Kein Wunder, fokussiert der Schweizer Hersteller neben anderen Wachstumsmärkten traditionell auf die Entwicklung von Robotern für die...
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Die Kopplung automatisierter Labortechnologie mit bioinformatischen Softwarestationen erhöht die Effizienz des Entwurfs, der Synthese und des Testens neuer Moleküle
Verschmelzung automatisierter Laborprozesse mit bioinformatischen Analysen

Bioinformatische Methoden im automatisierten Moleküldesign

Innovative Moleküle mit der gewünschten pharmakologischen Wirkung und optimierten Eigenschaften sind essentiell für die Entwicklung moderner Medikamente. An der ETH Zürich ermöglicht die Verschmelzung...
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Tissue Fabrik: automatisierte Zell- und Gewebekultur zur Produktion von Epidermismodellen im Hochdurchsatz
Kompetenz für innovative Komplettlösungen: vom Konzept bis zum validierten Prozess

Umsetzung innovativer Biotech-Verfahren in optimierte Labor- und Produktionsabläufe

Ein vertieftes biologisches Verständnis in der Zellbiologie, der Molekularbiologie und Biochemie und damit die Wegbereitung zur Systembiologie haben in den vergangenen Jahren zu einem enormen Wissenszuwachs...
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Steigende Probenanzahl und komplexere Anwendungen sind die zukünftigen Herausforderungen in Laboren

Automatisierung von Laborprozessen

Die Anforderungen an die Probenverarbeitung steigen, egal ob Präanalytik, Analytik oder Postanalytik, ob im klinischen oder im medizinischen Labor, ob Proben von Menschen, Tieren oder Pflanzen. Ergebnisse...
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Der BMDA3 wurde hinsichtlich hygienischem Design, Gewichtseinsparung und angepasster Motorleistung konsequent weiterentwickelt. Vor allem aber ist der BMDA3 mobil (links)
Zwei Arme für die Forschung: Reinraum-Dual-Arm-Roboter speziell für biomedizinische Anwendungsgebiete optimiert

Innovative Anwendungskonzepte mit Sonderkinematiken

Roboter erfüllen ihre Aufgaben mit äußerster Präzision, 24 Stunden am Tag – auch da, wo es für den Menschen aufgrund der verwendeten Substanzen gefährlich werden kann. Damit gewinnen sie in der Life Science-Branche...
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Bei der Automatisierung in den Life Sciences dominieren Faktoren wie Parallelisierung von Abläufen, Erhöhung der Arbeitssicherheit und standardisierte Produktionsbedingungen
Clusterinitiative ELSA: Brückenbildung von der Biotechnologie zur Automatisierungstechnik

Life Sciences-Produkte suchen Produzenten: Von der Manufaktur zur Automatisierung

Innovationen aus den Life Sciences sind weltweit ein Wachstumsmarkt und marktreife Produkte rufen eine steigende Nachfrage hervor. Maschinenbauer und Automatisierungstechniker stehen aktuell im Fokus,...
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Die Roboterarme werden in Schutzklasse IP67 ausgeführt und entsprechen der ISO-Klasse 5 für Reinräume
Zwei Robotermodelle mit durchgängigem Handgelenk für die Medizin- und Pharmatechnik

Hilfreiche Arme in hochsensiblem Gelände

Die Feinmotorik ist ergreifend, das Tempo immer gleich bleibend: Wer auf dezente bis sterile Mitarbeit in Forschung und Produktion setzt, kommt an MC004N und MS005N in Zukunft schwer vorbei.
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oben: Der Drehturm ist modular aufgebaut und kompakt Roboter übernehmen das komplette Handling von Tubs, Trägern und diversen Spritzenformaten (Bilder: Robotronic)
Modularer Baukastenaufbau der kompakten Roboterzelle sorgt für Flexibilität

Spritzenhandling auf engstem Raum

In der Pharmaindustrie gelten hohe Anforderungen an Hygiene, Qualität und Leistung. Zudem ist der Platz in der Produktion oft rar. Neu hinzukommende Maschinen müssen daher so kompakt wie möglich sein....
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Der Veranstaltungsort

Fraunhofer IPA
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart/Vaihingen

www.ipa.fraunhofer.de