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Pro Stunde werden 3600 Wafer elektrisch und optisch überprüft und das bei einer gesicherten Gutteileausbeute von 99,7 % sowie einer Maschinenverfügbarkeit von über 95 %
3600 Solarzellen pro Stunde prüfen und sortieren die Zelltester TS 3600 von Schiller Automation. Durch den Einsatz einer Motion-Control-Steuerung von B&R machte sich der Anlagenbauer bei den Antriebsfunktionen von der übergeordneten Maschinen- oder Anlagensteuerung unabhängig.
Pro Stunde werden 3600 Wafer elektrisch und optisch überprüft und das bei einer gesicherten Gutteileausbeute von 99,7 % sowie einer Maschinenverfügbarkeit von über 95 %
Testen und Sortieren von Solarzellen: Einheitliche Motion-Control senkt den Engineering-Aufwand

Steuerung und Antriebe entkoppelt

„In der Vergangenheit konnten wir Antriebsfunktionen, die wir für eine bestimmte Anlagensteuerung realisiert hatten, nicht einfach auf eine Steuerungslösung anderen Typs oder Herstellers übertragen", erklärt Thomas Wagner, Entwickler bei der Schiller Automation GmbH & Co. KG. „Unsere Konstrukteure mussten die Antriebsfunktionen daher bei der Konzeption jeder neuen Anlagensteuerung wieder in die Hand nehmen."

Daher hat sich Schiller nach Möglichkeiten umgesehen, das mit einem Steuerungswechsel verbundene Risiko zukünftig zu vermeiden. Ergebnis dieser Suche ist eine innovative Motion-Control-Lösung auf Basis von B&R Technik, die nunmehr in allen Anlagen durchgängig die Steuerung der Antriebsfunktionen übernimmt – unabhängig von der übergeordneten Anlagensteuerung, mit der über TCP/IP kommuniziert wird. Damit sind Steuerungs- und Antriebsebene de facto entkoppelt, und einmal erstellte Antriebsfunktionen können immer wieder verwendet werden.

Als Plattform für den Motion Controller hat das Unternehmen eine CPU aus der Produktfamilie System X20 gewählt. Damit können Robotik, CNC, gekoppelte Achsbewegungen und Einzelachs-Positionierungen vereint und mit nur einer Engineering-Umgebung implementiert und in Betrieb genommen werden. Der Schulungsaufwand fällt damit – wie auch die Hardware- und Softwarekosten – geringer aus, wie Wagner ergänzend anfügt. „ Bei anderen Anbietern zieht die Integration von CNC-Funktionen zum Beispiel regelmäßig zusätzliche Tools und damit Lizenzkosten nach sich, im ungünstigsten Fall wird dabei sogar der Umstieg auf eine wesentlich teurere Maschinensteuerung erforderlich. Bei B&R ist dagegen alles mit einem System abgedeckt."

B&R konnte zudem mit der Flexibilität seiner Lösung gegen sechs andere von Schiller evaluierte Motion-Control-Anbieter punkten, wie der Fachmann von Schiller Automation verrät: „Wir können uns mit den Servoverstärkern aus der Acopos-Familie unsere Antriebssysteme so zusammenstellen, wie wir sie brauchen."

Auch bei der Einbindung der unterschiedlichen Motorarten bietet die Anpassungsfähigkeit der Geräte klare Vorteile: Beim TS 3600 mit seinen mehr als 30 Achsen kommen sowohl rotative Motoren als auch Linearantriebe, Schrittmotoren und Torquemotoren diverser Hersteller und unterschiedlichste Gebertypen zum Einsatz, die nun mit Acopos-Geräten angesteuert werden.

B&R Industrie-Elektronik GmbH www.br-automation.com

29.10.2010


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