- Nach dem Bau einer neuen Produktionsstätte hat sich der Zahntechnik-Hersteller Bausch entschlossen, das Bedrucken und Kennzeichnen sowie Verpacken und Konfektionieren mit Hilfe von Kawasaki Robotern zu automatisieren.
Roboter kennzeichnen und verpacken
Seit 1953 stellt die Firma Dr. Jean Bausch KG aus Köln Artikulationspapiere und Okklusionsprüffolien her, die den Kontakt zwischen den Zähnen des Ober- und des Unterkiefers überprüfen. In Kunststoffboxen verpackt, erreichen diese Okklusionspapiere über ein Zuführband die Etikettieranlage.
Dort werden die Boxen von einem Kawasaki Roboter FS03N einzeln aufgenommen und zu einem Tintenstrahldrucker geführt, der einen Data Matrix Code auf dem Etikett aufträgt. Für die beidseitige komplette Beschriftung sorgt im letzten Schritt der Phase Bedrucken und Kennzeichnen eine Tampondruckmaschine.
Anschließend gelangen die Packungen auf einem Trockenband zur Verpackungslinie: Dort nimmt dann ein weitere Kawasaki FS03N die Verpackungen vom Band und setzt sie passgenau in den Karton. Pro Karton werden drei Lagen konfektioniert. Nach Komplettierung jeder Lage setzt der Roboter eine Zwischenlage. Darüber hinaus wird zur Qualitätskontrolle jeder Lage eine Probepackung entnommen und nach Prüfung wieder eingesetzt.
Die beiden Roboter synchronisieren sich über die Geschwindigkeit des Trockenbandes. So ist eine kontinuierliche Produktion ohne Wartezeiten möglich. Die komplette Steuerung der Anlage läuft über den ersten Roboter. Der Anlagenzustand und Anlagenfehler werden dort über das Teachpanel angezeigt. Alle Positionskorrekturen und Änderungen im Ablauf werden ebenfalls über das Teachpanel gesteuert.
Die Anlage ist über PC Roset offline programmiert. „Schon bei der Erstellung des Anlagen-Konzeptes haben wir konsequent auf 3D-Software-Simulationen gesetzt", sagt Geschäftsführer André Bausch. „Das gab uns und unserem Partner Kawasaki größtmögliche Installations- und Produktionssicherheit."
Kawasaki Robotics GmbH www.kawasakirobot.de
