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Opensafety sorgt für Sicherheit – unabhängig vom Steuerungshersteller und Feldbusstandard
Eine Engineering-Gruppe arbeitet bei Nestlé in der Schweiz gemeinsam mit verschiedenen Automatisierungslieferanten an der Pilot-Implementierung einer Verpackungslinie, die diverse Steuerungen herstellerübergreifend integriert.
Opensafety sorgt für Sicherheit – unabhängig vom Steuerungshersteller und Feldbusstandard
Offene und modulare Architektur mit PackML

Integrierte Sicherheit für Verpackungsmaschinen

Das Projekt hat zwei Ziele:

1. Die Erstellung einer Spezifikation für Verpackungsmaschinen auf Grundlage der Packaging-Machine-Language PackML. Diese Richtlinie für offene, modulare Automatisierungsarchitekturen sieht eine einheitliche Verwaltung sämtlicher Betriebsarten bei Verpackungsmaschinen vor. Auf dieser Basis sollen Standardbibliotheken für die jeweiligen Steuerungssysteme entwickelt werden.

2. Nestlé will einen steuerungs- und busunabhängigen Sicherheitsstandard auf der Grundlage von Opensafety einführen, mit dem sich sicherheitsbezogene Informationen zwischen den Maschinen bzw. Steuerungen unterschiedlicher Fabrikate austauschen lassen. Seine Busunabhängigkeit erreicht Opensafety durch ein vollständiges Black-Channel-Prinzip: Für das Sicherheitsprotokoll spielt es keine Rolle, durch welches Transportprotokoll die sicherheitsgerichteten Daten befördert werden.

Zu Nestlés wichtigsten Automatisierungslieferanten zählen Siemens, Rockwell Automation, Schneider Electric und B&R, die bei ihren Steuerungen Profinet, EtherNet/IP, Sercos III und Powerlink einsetzen.

Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) www.ethernet-powerlink.org

31.08.2011


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