- Mit Hilfe von Mitsubishis schneller und modularer SPS-Technik hat De Grood Innovations eine Maschine zur Lebensmittel-Dekoration entwickelt. Der Foodjet trägt am Fließband zähviskose Flüssigkeiten auf Gebäck, Kuchen oder Pizza auf. Die dickflüssige Masse wird dabei so appliziert, dass der Foodjet die passierenden Lebensmittel nicht berührt. Das minimiert das Risiko einer Kontamination.
Schnelle SPS für die Lebensmittel-Dekoration
Beim Foodjet muss der Druckkopf mit extrem hoher Geschwindigkeit gesteuert werden. „Denn das Ergebnis der Bilder, die wir auftragen, hängt davon ab, wie exakt und zeitlich genau der Druckkopf gesteuert wird", berichtet General Manager Pascal de Grood. „Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Steuerung machen also den Unterschied zwischen einem unkenntlichen Klecks und einer rasiermesserscharfen Dekoration aus."
Daher testeten De Grood und Koning & Hartman, ein niederländischer Vertriebspartner von Mitsubishi, bereits in einer sehr frühen Phase die IQ-Plattform. „Die IQ-Plattform ist die schnellste SPS auf dem Markt und die einzige, die sich für eine Anwendung dieser Art eignet", so de Grood.
Zudem war bereits in der Planungsphase früh absehbar, dass ein modularer Aufbau von Vorteil sein würde, um die vielfältigen Kundenanforderungen zu erfüllen. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Konditoreien über Molkereien bis hin zur Speise- eisbranche. In der Zwischenzeit wurden die Möglichkeiten des Food-Stylings noch erweitert. Jetzt können auch sehr dicke Pasten wie Erdnussbutter auf ein Lebensmittel aufgetragen werden. Und der Foodjet überzieht sogar selbst gegrillte Produkte.
Aufgrund der modularen Architektur muss das Steuerungssystem mehrere Druckköpfe gleichzeitig und das unter höchst zeitkritischen Bedingungen steuern. Auch hier punktet die IQ-Plattform. Sie kann durch Hinzufügen dezentraler Ein-/Ausgangsmodule leicht erweitert werden, das Maximum liegt bei 4096 E/A-Modulen. Außerdem kann standardmäßig mehr als ein Prozessor in einem einzelnen Baugruppenträger verwendet werden. Selbst in der Standard-Konfiguration können vier SPS-Prozessoren gleichzeitig betrieben werden.
Band läuft 40 Meter pro Minute
Das Bedienkonzept basiert auf einem optischen System. Der Anwender kann seine Lebensmittel beispielsweise mit Bildern im jpeg-Format bedrucken. Sind einmal die Einstellungen für ein spezifisches Produkt ermittelt, werden diese als Rezeptur gespeichert. Die Bilder können dabei in einer Auflösung von 30 dpi und einer Fließbandgeschwindigkeit von bis zu 40 Metern pro Minute auf einer maximalen Bandbreite von 1200 Millimetern aufgetragen werden.
Erste Reaktionen aus der Branche jedenfalls sind viel versprechend: Nach einer intensiven Testphase haben verschiedene europäische Lebensmittelhersteller den Foodjet erfolgreich in Betrieb genommen, um so eine Aufwertung und Differenzierung ihrer Produkte zu erzielen. Alle Anwender loben insbesondere die Systemqualität, den geringen Wartungsbedarf und die leichte Reinigung.
Mitsubishi Electric Europe B.V. www.mitsubishi-automation.de
