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Den Austausch der gesamten Steuerung – einschließlich der Antriebe – begannen die Partner Rosink und Lenze mit einer Machbarkeitsstudie
Die Rosink Maschinenfabrik hat gemeinsam mit Lenze seine Faserband-Einlegevorrichtungen überarbeitet. „ Innerhalb von nur zwei Monaten haben wir ein neues Automatisierungskonzept implementiert. Ohne die Unterstützung von Lenze hätten wir diesen Kraftakt nicht in der kurzen Zeit stemmen können", erinnert sich Geschäftsführer Udo Stentenbach.
Den Austausch der gesamten Steuerung – einschließlich der Antriebe – begannen die Partner Rosink und Lenze mit einer Machbarkeitsstudie
Automatisierungskonzept für Faserband-Einlegevorrichtungen

Linearmotor löst rotativen Antrieb ab

Rosinks Ziel war, die Performance in bestehenden Anwendungen zu erhöhen und neue Anwendungsbereiche zu erschließen. „Uns wurde relativ schnell klar, dass die gestiegenen Anforderungen mit der konventionellen rotativen Antriebstechnik nicht gelöst werden können. Ein Innovationsschritt zur Linearmotortechnik war notwendig", berichtet Stentenbach.

Man erstellte daraufhin einen Prototypen, der aus den Komponenten vieler Anbieter bestand. Für die Weiterentwicklung zur Serienreife suchte Rosink jedoch eine Lösung aus einer Hand. Hier kam Lenze ins Spiel: „Wir hatten bereits erste Erfahrungen mit der Lineartechnik in einem Pilotprojekt mit einem Kunden aus einer anderen Branche gesammelt", erinnert sich Jürgen Langner. Er leitet Lenzes Bereich Project Office Automation Systems, der Maschinenbauern Antriebs- und Automatisierungs-Know-how für die Produktentwicklung zur Verfügung stellt. Die beiden Projektpartner entschlossen sich, den Austausch der gesamten Steuerung – einschließlich der Antriebe – mit einer Machbarkeitsstudie zu beginnen.

Die Auslegung der Komponenten übernahm Lenze, die mechanische Konstruktion und den Musteraufbau Rosink. Tests und Leistungsmessung erfolgten in Lenzes antriebstechnischem Labor. Das Labor verfügt über umfangreiche Testkapazitäten. „Der Maschinenbauer bekommt quasi die Möglichkeit, eine Grundlagenentwicklung für seine Maschine durchzuführen", so Langner.

Diese Möglichkeit umfassender Vorversuche hat sich auch bei Rosink bewährt: Die Maschinensteuerung aus der Machbarkeitsstudie erreichte die Zielvorgaben: die Pendelfrequenz von 6,25 Ausschlägen pro Sekunde konnte durch eine Antriebskombination von Linearmotor und Servoregler 9400 validiert werden. Stentenbach: „ Wir haben uns direkt nach der Machbarkeitsstudie entschieden, die Maschinensteuerung unverändert zu übernehmen. Das war der Startschuss für die Serieneinführung."

Lenze SE www.lenze.com/de

29.10.2010


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