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Die KR-C4 steuert auch die neue Roboterserie Quantec
Die seit gut einem Jahrzehnt praktizierte Partnerschaft von Kuka und Lenze hat mit der Robotersteuerung KR C4 eine neue Qualität bekommen. Das Motto: weniger Platz und mehr Sicherheit.
Die KR-C4 steuert auch die neue Roboterserie Quantec
Erstmals ist die Sicherheitssteuerung ohne proprietäre Hardware in das IPC-Steuerungssystem integriert

Roboter sicher und sparsam antreiben

Aufgeräumt dank Standardisierung: Die Servotechnik ist in immer gleichen Modulen verpackt
Aufgeräumt dank Standardisierung: Die Servotechnik ist in immer gleichen Modulen verpackt

Der KR-C4-Schaltschrank punktet zunächst rein äußerlich durch geringere Abmaße. Denn Industriestandards wie Multicore und Ethernet haben proprietäre Hardwarelösungen ersetzt, viele Funktionen wurden in die Steuerungs- und Antriebssoftware transferiert.

Ein Beispiel dafür ist die integrierte Sicherheitstechnik. Erstmals ist die komplette Sicherheitssteuerung ohne proprietäre Hardware nahtlos in das IPC-Steuerungssystem integriert. Die Multicore-Technologie ermöglicht dabei die für Sicherheitsanwendungen geforderte Zweikanaligkeit.

Lenze konnte aufgrund seines Know-hows im Bereich antriebsbasierter Sicherheitstechnik dabei viel Erfahrung in die Projektschale werfen. Die Vorteile der Drive-based Safety: Verzicht auf externe Komponenten, vereinfachte Systemstruktur durch geringeren Verdrahtungsaufwand, schnelleres Abschalten durch sicheres Abschalten direkt im Antrieb.

Damit die Freiheit nicht zu Lasten der Komplexität geht, verläuft die Parametrierung des Servosystems für den Anwender völlig im Hintergrund. Egal ob synchronisierte Soll- und Istwerte, Anpassung der Prozess- und Diagnosedaten für die hinterlegte Oszilloskop-Funktion oder ein sicheres Abschalten – über die Ethernet-basierte Kommunikationsschnittstelle steht der komplette Funktionsumfang des Servosystems zur Verfügung.

Die Leistungsversorgung der Antriebe ist über einen Zwischenkreisverbund realisiert. Dieser bietet sich gerade in der Robotik an, weil in der Regel die Antriebe eines Roboters nie alle gleichzeitig beschleunigen. Das Wechselspiel der Achsen aus Bremsen und Beschleunigen stellt darum eine sehr gute Ausgangslage dar, um die beim Bremsen erzeugte generatorische Energie wieder dem Verbund zur Verfügung zu stellen.

Lenze SE www.lenze.com/de

31.03.2011


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